Juli 2014 – KommAKlima-Thesenpapier veröffentlicht: „Ist Klimaanpassung im Öffentlichen Gesundheitsdienst kommunaler Praxis angekommen?“

Unter dem Titel "Ist Klimaanpassung im Öffentlichen Gesundheitsdienst kommunaler Praxis angekommen?-- Ein Thesenpapier" wird anhand von vier Thesen das Themenfeld der gesundheitsgerechten Klimaanpassung umrissen und potenzielle Handlungsbedarfe aufgezeigt.

Das Thesenpapier wurde aus den bisherigen Projektergebnissen abgeleitet, an denen sich auch die Stadt Jena im Rahmen des Workshops „Gesundheitsförderliche Klimaanpassung in Jena" beteiligt hat. Die Thesen erheben dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit und allgemeine Gültigkeit. Vielmehr sollen die Thesen eine breite Diskussion zum Thema Klimawandel und Gesundheit anregen.

KommAKlima ist ein Projekt des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) mit einer Laufzeit 2012 bis 2014 zur Analyse gesundheitsförderlicher kommunaler Strukturen, Prozesse und Instrumente zur Anpassung an den Klimawandel. Jena wurde neben Hamburg, Dortmund oder Bonn als eine von 15 Modellkommunen ausgewählt. Im Rahmen des KommAKlima-Projektes werden auf Grundlage aktueller Ergebnisse Handreichungen für die kommunale Praxis erarbeitet und unter dem Titel "Hinweise für Kommunen" herausgegeben.

Weitere Informationen unter: http://www.uni-bielefeld.de/gesundhw/ag7/projekt/kommaklima.html

6./7. März 2014 – Teilnahme der Stadt Jena an der US-German Bilateral Working Group

Im März nahmen Vertreter der Stadt Jena an dem Treffen der US-German Bilateral Working Group am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig teil. Dabei handelt es sich um eine Arbeitsgruppe US-amerikanischer (Environmental Protection Agency) und deutscher Partner (u. a. BMBF, UBA, UFZ) zum Austausch von Strategien, Instrumenten und Erfahrungen in den Themenbereichen Nachhaltigkeit, Energie, Klimaschutz und Klimaanpassung.

Ziel der transatlantischen Arbeitsgruppe ist der Wissenstransfer von "Good-Practice"-Beispielen aus US-amerikanischen und deutschen Modellprojekten und die Integration in Entscheidungsprozesse. Den US-amerikanischen Partnern wurde dabei ein Einblick in die Aktivitäten und Erfahrungen der Stadt Jena bei der Anpassung an den Klimawandel gegeben (siehe Präsentation unter Downloads).

Die amerikanisch-deutsche Austauschplattform existiert bereits seit Anfang der 1990er Jahre und befindet sich mittlerweile in der 5. Phase der Zusammenarbeit, wobei jede Phase einem 5-Jahres-Zyklus entspricht. Weitere Treffen der Arbeitsgruppe sind in den kommenden Jahren geplant.

Weitere Informationen unter: www.bilateral-wg.org

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27. November und 03. Dezember 2013 - Anwenderworkshops zu JELKA

Anwenderworkshop zu JELKA, © Stadt Jena

In Umsetzung des vorliegenden Stadtratsbeschlusses 13/1991-BV vom 15.05.2013 zu JenKAS als Strategie- und Zielkonzept wird damit die Verstetigung in einem „Climate-Proofing“-Prozess unterstützt. „Climate Proofing“ bezeichnet die systematische Berücksichtigung und die Integration von Klimaaspekten in alle Arbeitsbereiche. Die Anpassung an klimatische Veränderungen ist nicht nur auf die Durchführung gesonderter Maß­nahmen zu beschränken ist, sondern soll querschnittsorientiert auf allen Ebenen Eingang finden.

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01. Oktober 2013 - 7. DWD-Klimatagung

Die 7. Klimatagung des DWD am 01.10.2013 in Offenbach/Main stand unter den Thema „Das Stadtklima in Forschung und Praxis“. Unter anderem wurde das Projekt JenKAS durch den DWD vor einem breiten Fachpublikum vorgestellt.

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13. Juni 2013 – Workshop gesundheitsförderliche Klimaanpassung

Workshop-Teilnehmer an der Pinnwand

Die Stadt Jena führte in Kooperation mit dem Deutschen Instituts für Urbanistik (DIFU) und der Fakultät Gesundheitswissenschaften der Uni Bielefeld einen Workshop „Gesundheitsförderliche Klimaanpassung in Jena" durch.

KommAKlima ist ein Projekt des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) mit einer Laufzeit 2012 bis 2014 zur Analyse gesundheitsförderlicher kommunaler Strukturen, Prozesse und Instrumente zur Anpassung an den Klimawandel. Jena wurde neben Hamburg, Dortmund oder Bonn als eine von 15 Modellkommunen ausgewählt.

Im eintägigen Werkstattgespräch KommAKlima wurde zusammen mit wichtigen lokalen Akteuren der bisher weniger stark untersuchte Aspekt Gesundheit im Klimawandel näher betrachtet. In der Veranstaltung erfolgte ein fachlicher Austausch zu den Folgen und jeweiligen Betroffenheiten, die aus Klimaänderungen resultieren, wurden erste mögliche Handlungsansätze in den Themenfeldern Gesundheit und Stadtentwicklung diskutiert und entwickelt und somit die fachliche Vernetzung auf kommunaler Entscheidungsebene gestärkt.

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15. Mai 2013 – städtischer Gremienbeschluss

In seiner Sitzung am 15.05.2013 sind durch den Jenaer Stadtrat die Handlungsansätze und Leitgedanken zur klimawandelgerechten Stadtentwicklung gemäß der vorliegenden Fassung des Handbuches vom Sept. 2012 als Strategie- und Zielkonzept bestätigt worden. Das strategische Konzept als selbstbindende informelle Planung soll in die Fachplanungen der Akteure und Entscheidungsträger implementiert werden.

Damit werden weitere Impulse gesetzt, der Belang der Anpassung an den Klimawandel wird als ein weiterer Abwägungsbelang gestärkt und kann in die Entscheidungsabläufe von Planern und lokalen Akteure einfließen. Somit wird das operative Reagieren auf Naturgefahren sowie auch eine langfristige, auf eine Anpassung an den Klimawandel ausgerichtete Stadtentwicklung unterstützt.

Der Gremienbeschluss wurde im Amtsblatt 24/13 veröffentlicht.

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